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Schulungen und Beratung für Radfahren un Mobilität

Radfahren öffnet

Radfahren lernen Kinder spielend – das ist doch einfach“. Mit diesem Glaubenssatz sind sicher die meisten von uns aufgewachsen und ebenso sicher haben die meisten das Radfahren auch spielend erlernt. Getreu dem Grundsatz, „Radfahren verlernt man nie“ habe ich also lange Jahre meines Lebens das Radfahren für eine völlig selbstverständliche Kompetenz gehalten.

Eine Kompetenz, die mir als Jugendlichem Räume eröffnete, mir half auf Touren Träume zu erfüllen und

die mir auch heute im Alltag mit der Nutzung eines – zugegebenermaßen elektrisch unterstützen –

Lastenrades Alternativen zum Auto bietet. Es versüßt mir den Einkauf dadurch, dass ich die vielen Vorteile des Radfahrens mit den Transportmöglichkeiten auf einem solchen Rad vereinigen kann.

Immer wieder erfuhr ich im Gespräch allerdings auch, dass diese Kompetenz offensichtlich nicht selbstverständlich ist, sondern tatsachlich dem ein oder anderen Erwachsenen leider bisher verschlossen blieb.

Kinder lernen das Radfahren intuitiv – Erwachsene versuchen das mit dem Kopf.

Vor allem letzteres ist ein Ansatz, der leider nicht funktioniert. Radfahren ist das Zusammenspiel aus

Fahrzeug und Körper – der Kopf gibt Regeln und Richtung, wenn das eigentliche Fahren schon funktioniert. Nicht einmal das Fahren an sich ist die Herausforderung, vielmehr das „Starten“ und „Landen*. 

Den beidfüßigen Kontakt zum Boden los zu assen und diesen bei Fahrtende trotzdem wieder sicher zu finden, ist häufig die eigentliche Herausforderung.

Mit dem Konzept „moveo ergo sum“, in dem weniger das „Lehren“ als mehr das „Er-fahren“ im Vordergrund steht, habe ich einen Weg gefunden, auch Erwachsenen die Erlebniswelt pedalbetriebener Zweiräder zu eröffnen. In diesen Kursen erfahren die Teilnehmenden eigenständig, was das Besondere am Radfahren ist und dass es gut möglich ist, dies auch weit jenseits des Kindesalters zu erlernen.

Basierend auf diesem Konzept erweitert sich das Programm auch auf die Besonderheiten von Pedelecs (auch E-Bike genannt), Lastenrädern und Verkehrskompetenz. Last but not least erschloss sich mir durch das Programm auch die Weit des Tretrollers, der eine herrliche und gelenkschonende Stufe zwischen Joggen und Radfahren darstellt und zweifelsohne zahlreiche interessante Vorteile mit sich bringt. Auch hier gebe ich gerne Starthilfe.

Als „klassisch im Frontaluntericht bildungssozialisiert“ bin ich begeistert von diesem Weg, der Erfahrungs-

willige in den Mittelpunkt nimmt und einfach funktioniert!

Multimodale, vom Fahrrad unterstützte Alltagsmobilitat, Sportradeln, Tourenradeln, Cityradeln oder auch

der gemütliche Fahrradausflug mit der Familie begeistert und bereichert das Leben ungemein.

Radfahren öffnet Räume, Träume und auch Alternativen – daran wie auch Sie sich diese erschließen oder sich in diesen sicher bewegen, möchte ich gerne teilhaben

Ihr Begleiter
Oliver Moschner-Schweder
Radfahrlehrer und Mobilitätsberater